
Mit Blick auf die vielleicht größte Herausforderung unserer Zeit, die globale Klimakrise, dürfen sich Religionsgemeinschaften nicht ihrer Verantwortung entziehen. Die Klimakrise ist ganz wesentlich eine „Wasserkrise“, ob es dabei um das Abschmelzen der Pole, den Anstieg des Meeresspiegel, Starkregen oder Dürren, Versalzung von Böden oder Mikroplastik im Wasser geht. Dabei ist das Element „Wasser“ vielen Religionen heilig. Die monotheistischen Religionen sind in ausgesprochen wasserarmen Gegenden entstanden. Wasser spielt in ihrer rituellen Handlungen und Vorstellungen eine zentrale Rolle.
Entscheidend ist die Frage: Können Religionen als Wertesysteme aus diesen „Quellen“ heraus nachhaltige Entwicklung und einen Bewusstseinswandel hin zu einem dringend notwendigen, achtsamen Umgang mit dem Wasser stärken?
Diesen Fragen wollen wir an drei Zoom-Abenden gemeinsam nach einem Input (Keynote) nachgehen und laden hierzu herzlich ein.
An drei digitalen Zoom-Abenden laden wir zu einer gemeinsamen Suchbewegung mit jeweils unterschiedlichen Ausrichtungen ein. Mit dabei sind jeweils Dialogpartner aus verschiedenen Religionen, die ihre unterschiedlichen spirituellen Zugänge in die Impulsvorträge und Gruppengespräche einbringen. Da die drei Abende aufeinander aufbauen, bitten wir um Teilnahme an den drei Terminen (jeweils 19.30- 20.30 Uhr) und Anmeldung unter https://www.evangelische-termine.de/d-7930490
Mo., 23.03.: Wasser und (inter-) religiöse Verantwortung. Thematische Einführung
Di., 14.04.: Wasser in den Religionen. Konsequenzen lokal und global
Di. 19.05.: (Inter-) religiöses Handeln konkret: ausgewählte Wasserprojekte stellen sich vor
Ausschreibung Flow for Peace 2026