Wer wir sind

Religions for Peace (RfP) ist die weltweit größte interreligiöse Organisation, die den Dialog zwischen den Religionen am stärksten etabliert hat. Seit ihrer Gründung 1970, also vor mehr als 50 Jahren, engagiert sich RfP für internationale Friedenspolitik und zivilgesellschaftliche Verantwortung zum Gemeinwohl aller Menschen. RfP International arbeitet mit Sitz in New York eng mit den Vereinten Nationen zusammen. Auf internationaler Ebene engagieren sich weltweit in 90 nationalen Mitgliedsverbänden regionale und lokale Gruppen, religiöse Führungspersönlichkeiten und engagierte Einzelpersonen aus den Religionsgemeinschaften. Wir arbeiten als Nichtregierungsorganisation Hand in Hand und in enger Kooperation mit internationalen Organisationen und nationalen Regierungen.

Religions for Peace Deutschland

Religions for Peace Deutschland wurde formell 1988 in Mainz gegründet. Viele Jahre baute Dr. Franz Brendle das interreligiöse Netzwerk von RfP Deutschland auf. Ende März 2021 wurde Prof. Dr. Elisabeth Naurath zur Vorsitzenden von RfP Deutschland gewählt. Es gibt derzeit in gut 12 deutschen Städten lokale bzw. regionale Gruppen. Darüber hinaus beteiligt sich RfP Deutschland an bundesweiten Aktivitäten wie der interreligiösen / interkulturellen Woche und an regelmäßigen Friedensgebeten im November. Mitglieder von Religions for Peace Deutschland wirken auch mit am „Tag der Religionen“, die jährliche zentrale Veranstaltung zum interreligiösen Dialog in Deutschland mit offiziellen Vertreterinnen und Vertretern der Religionsgemeinschaften. In mehreren Städten arbeiten Mitglieder von RfP auch mit an lokalen „Runden Tischen der Religionen“, zu denen Städte und Gemeinden einladen. Religions for Peace Deutschland verknüpft die verschiedenen Ebenen des Dialogs der Religionen: die Basisarbeit in Gruppen vor Ort, bundesweite Aktivitäten für ganz Deutschland bis hin zur europäischen und weltweiten Vernetzung im interreligiösen Dialog mit RfP Europa und RfP International. Bei Religions for Peace wirken offizielle Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften ebenso mit wie interessierte Einzelpersonen ohne religiöse Ämter. Den Dialog der Religionen an der Basis vor Ort mit der überörtlichen, internationalen Dialogarbeit zu verbinden, das ist die besondere Stärke unserer Bewegung.

Was wir machen

Die 10. Weltkonferenz in Lindau hat zu einem grundlegenden Strategieplan 2020-2025 geführt, der als der umfassendste und partizipativste in der Geschichte der Religionen für den Frieden angesehen wird. demnach engagieren wir uns gemeinsam über nationale und religiöse Grenzen hinaus für:

Förderung friedlicher, gerechter und integrativer Gesellschaften

Unsere Glaubenstraditionen inspirieren uns, dort Veränderungen zu bewirken, wo Konflikte, Massenvertreibungen, Armut, gewalttätiger Extremismus und Ungleichheit gemeinsames Handeln erfordern.

Förderung der Gleichstellung der Geschlechter

Die Gleichstellung von Frauen und Mädchen ist eine Grundlage für die Sicherung einer friedlicheren und inklusiveren Welt für alle Menschen.

Förderung eines nachhaltigen Umweltschutzes

In Anerkennung der engen Verbindung zwischen allen Lebensformen und Gemeinschaften setzen wir uns für die Förderung einer nachhaltigen Umwelt ein.

Freiheit des Denkens, des Gewissens und der Religion

Jeder Mensch hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Wir bringen Glaubensgemeinschaften zusammen, um dieses Recht für alle zu verteidigen.

Interreligiöse Bildung

Das Verständnis für unterschiedliche Traditionen ist wichtig, um das Vertrauen, den Respekt und die Zusammenarbeit zwischen allen Menschen und Glaubensrichtungen zu stärken.

Förderung der Strategie für multireligiöse Zusammenarbeit und globale Partnerschaft

Starke Partnerschaften mit Regierungen, der Zivilgesellschaft und glaubensbasierten Organisationen stellen sicher, dass unsere Arbeit effektiv ist und niemanden zurücklässt.

Unsere Werte

Frieden

Auf der Basis eines positiven Friedensbegriffs setzen wir auf die langfristige Überwindung aller Gewaltstrukturen und -konstellationen. “My hope for the future of religions for peace is my hope for religions working together for peace!” – Prof. Azza Karam, Secretary General of RfP International

Dialog

Dialog zwischen den Religionen und Konfessionen sehen wir als Voraussetzung für den weltweiten Frieden.  Anders als eine Diskussion oder ein Streitgespräch zielt der Dialog nicht auf Überzeugung im Sinne einer Durchsetzung der eigenen Perspektiven, sondern auf Offenheit gegenüber dem oder der Anderen und Fremden.

Gerechtigkeit und Bildung

Menschen werden als gleichwertig angesehen und haben gleiche Rechte. Verteilungsgerechtigkeit zielt auf eine gleiche Verteilung der Güter und Ressourcen; Teilhabegerechtigkeit garantiert die gleichberechtigte Partizipation aller an gesellschaftlichen Prozessen (soziale Gerechtigkeit und Bildungsgerechtigkeit).

Ökologie

Naturschutz verbindet Religionen, die es die Verantwortung des Menschen ist, Gottes Schöpfung zu bewahren. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist daher Teil von Friedensbildung, denn die Zerstörung der natürlichen Ressourcen bedeutet Zerstörung der Lebensgrundlagen und fördert Konflikte und Kriege.

Regionen

Nationen

Religionen und Konfessionen

Wollen Sie uns unterstützen?

Als gemeinnütziger Verein sind wir auf Spenden angewiesen und danken Ihnen für jede Unterstützung.

Wollen Sie Mitglied werden?

Als Friedensinitiative freuen wir uns über Ihr Engagement und Ihre kontinuierliche Unterstützung

Wo wir sind

RfP Deutschland ist weltweit vernetzt, denn das Besondere an der seit 50 Jahren bestehenden Initiative “Religionen für den Frieden” ist die Universalität. In 6 Regionen bzw. Kontinenten mit 90 Ländern wollen wir die Vielfalt der Religionen und Glaubensrichtungen im Namen des Friedens zusammenführen und mit einer gemeinsamen Stimme für eine friedliche, gerechte und die Umwelt achtende Welt sprechen.

Doch weltweiter Friede beginnt vor der eigenen Haustüre: Wenn wir uns an unserem lokalen Ort engagieren, können wir dies in dem Bewusstsein einer weltweiten Vernetzung tun: RFP International

In Deutschland sind wir neben Einzelmitgliedern aus der gesamten Bundesrepublik in bislang 12 lokalen und regionale Orten engagiert, die auf dieser Deutschlandkarte sichtbar sind.

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